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Suchbegriff: Devisenkurse

Gold verzeichnete den größten Tagesverlust seit 2013 und fiel um 8 % auf unter 5.000 USD pro Unze, während Silber um 17 % auf unter 100 USD fiel. Auslöser für den Ausverkauf waren Spekulationen über die Ernennung eines potenziellen Fed-Vorsitzenden, der eine strengere Zinspolitik befürwortet, was zu einem starken Dollar und höheren Renditen für Staatsanleihen führte. Analysten betrachten den Rückgang eher als Korrektur denn als Trendwende und verweisen dabei auf die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und die inverse Beziehung zwischen Gold und Dollar. Der Rückgang wird auch auf Gewinnmitnahmen nach einer deutlichen Rallye und spekulative Handelsaktivitäten zurückgeführt.
Präsident Trump hat Kevin Warsh, einen 55-jährigen Banker und ehemaligen Zentralbanker, als Nachfolger von Jerome Powell zum nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank nominiert. Die Nominierung löste sofortige Reaktionen an den Märkten aus, da erwartet wird, dass Warsh eine vorsichtigere Geldpolitik verfolgen wird als andere Kandidaten, was möglicherweise zu Kursrückgängen und einem stärkeren US-Dollar führen und gleichzeitig die Hoffnungen auf aggressive Zinssenkungen dämpfen könnte.
Der US-Dollar legte zu und Edelmetalle gaben nach, da die Anleger mit der Ernennung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Trump rechneten. Gold fiel um fast 8 % und Silber um 16 %, während die US-Aktienfutures nachgaben. Warsh gilt als marktfreundlicher, aber potenziell hawkischer Kandidat, was zu gemischten Marktreaktionen führte, wobei der Dollar angesichts der Erwartungen hinsichtlich seiner Nominierung an Stärke gewann.
Die Schweizerische Nationalbank hat erneut bekräftigt, dass sie keine Währungsmanipulationen vornimmt, und damit auf die Entscheidung des US-Finanzministeriums reagiert, die Schweiz weiterhin auf seiner Beobachtungsliste für potenzielle Währungsmanipulatoren zu führen. Die SNB steht in Kontakt mit den US-Behörden, um ihnen die wirtschaftliche Lage und die Geldpolitik der Schweiz zu erläutern, und betont, dass Devisenmarktinterventionen ausschließlich der Preisstabilität dienen und nicht dazu, Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Analysen deuten darauf hin, dass Donald Trumps Präferenz für einen schwächeren US-Dollar seinen Zielen in Bezug auf die Erschwinglichkeit widersprechen könnte, da eine schwache Währung zu höheren Importkosten und Inflationsdruck führen kann.
Die Wirtschaft der Eurozone wuchs im vierten Quartal 2025 unerwartet um 0,3 % und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen. Damit verzeichnet sie nun neun Quartale in Folge ein Wachstum. Die Europäische Zentralbank hat ihre BIP-Prognose für das Jahr auf 1,2 % angehoben und wird die Zinssätze voraussichtlich bei 2 % belassen. Deutschland verzeichnete zum ersten Mal seit 2022 wieder ein positives Wachstum. EZB-Präsidentin Lagarde lobte die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region trotz geopolitischer Spannungen und Handelsunsicherheiten.
Der Artikel analysiert den raschen Niedergang des US-Dollars als Weltreservewährung und führt die beschleunigte Schwächung auf die unvorhersehbare Politik von Präsident Trump zurück, darunter Zollpläne und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve. Der Dollar hat innerhalb von 12 Monaten über 10 % an Wert verloren, was erhebliche Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität hat. Während der schwache Dollar den US-Exporten und den deutschen Verbrauchern durch günstigere Importe zugutekommt, birgt er aufgrund der Stärke des Euro Risiken für deutsche Exporteure und bedroht den Status des Dollars als dominierende Reservewährung. Investoren flüchten in sichere Häfen wie Gold und Schweizer Franken, wobei Gold aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Stabilität von Papierwährungen die 5.000-Dollar-Marke überschritten hat.
Die Goldpreise haben Rekordhöhen erreicht und sich im vergangenen Jahr in US-Dollar fast verdoppelt. Experten erwarten aufgrund geopolitischer Spannungen, der Politik von Donald Trump und des sinkenden Vertrauens in den US-Dollar weitere Steigerungen. Die Zentralbanken in Schwellenländern wandeln aufgrund von Sanktionsängsten Dollar in Gold um, während Spekulanten aktiv mit Gold über Finanzprodukte handeln, wobei das Volumen 863 Tonnen erreicht.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte im vorbörslichen Handel leicht höher eröffnen, nachdem er in der vorangegangenen Sitzung um 0,95 % zugelegt hatte. Der Bericht behandelt die globalen Marktbewegungen, darunter die gemischte Performance der US-Technologieaktien, die Rückgänge an den asiatischen Märkten, die Stabilisierung des Devisenmarktes mit einer Erholung des Dollars sowie deutliche Rückgänge der Gold- und Silberpreise. Wichtige Schweizer Unternehmen wie ABB und Roche verzeichneten starke Gewinne, während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die bevorstehende Bekanntgabe der Nominierung des Fed-Vorsitzenden für Unsicherheit an den Märkten sorgten.
Der japanische Yen hat gegenüber dem Dollar aufgrund von Marktspekulationen über eine mögliche koordinierte Währungsintervention der USA und Japans deutlich an Wert gewonnen. Finanzexperten sind sich jedoch weiterhin unsicher, ob diese Stärke bis zur bevorstehenden vorgezogenen Parlamentswahl in Japan am 8. Februar anhalten wird, und fragen sich, ob der Yen seine Gewinne im Bereich von 140 halten kann.

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